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Vergleichende Differentielle
und Persönlichkeitspsychologie
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Medienberichte & Einblicke

© 2006-2012
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| Auswahl aktueller Medienberichte über
unsere Forschung |
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- Spektrum der Wissenschaft, Online Ausgabe, 27.03.2012 [pdf]
- Rheinpflalz, 15.11.2011
- Tiere haben Charakter, Sächsische Zeitung,
01.11.2011
- Draufgänger und Angsthasen, Wiener Zeitung,
22./23.10.2011
- Persönlichkeit von Tieren: Von Draufgängern und Angsthasen,
Stuttgarter Zeitung, 21.10.2011
- Von Draufgängern und Angsthasen, Hamburger
Abendblatt, Wissen, 18.10.2011
- Affen haben Charakter! Radio1 Die Profis, 15.10.2011 [pdf,
wmv 4 MB]
- Liebe, Streit und Rangeleien, Berliner Tierfreund, Ausgabe
03/2011 [pdf]
- Auch Affen haben Charakter, Berliner Zeitung, 11.10.2011 [pdf]
- Auch Affen haben Charakter, Frankfurter Rundschau,
11.10.2011
- Affen mit Charakter. Die Umwelt verlangt von Tieren
Persönlichkeit.
Kölner Stadtanzeiger, Magazin, 08.10.2011
- Tierische Persönlichkeiten, Tagesspiegel, 19.02.2011 [pdf]
- Interview
in Braincast, SciLogs "Individualität bei
Tieren", 09.10.2010 [wmv,
4MB]
- Interview in Gehirn & Geist "Jeder Gorilla ist
einzigartig", Nr. 10/ 2010 [pdf]
- Blogspots "Tiere mit Persönlichkeit", 13.09.2010 [pdf]
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Ansprechpartnerin für Medienkontakte: Dr.
Jana Uher (Leiterin der Forschungsgruppe).
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| Photographische Einblicke |
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Am Leipziger Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie
entwickelte Jana Uher neue methodische Ansätze, um die
Persönlichkeitsunterschiede von Großen Menschenaffen genau zu
unterscheiden und systematisch durch Verhaltensbeobachtungen zu
erfassen. In 14 verschiedenen Verhaltenstests und Beobachtungen in
der sozialen Gruppe am Nachmittag und vor den Fütterungen wurden 20
Große Menschenaffen, Bonobos, Schimpansen, Gorillas und Orangutans
untersucht. Hier einige Einblicke in dieses bereits abgeschlossene
Forschungsprojekt. Zur Untersuchung von Neugierde bekamen die Affen
kleine neue
Objekte. Manche Affen untersuchten die Objekte sofort und
beschäftigten sich sehr intensiv damit. Andere wiederum hatten das
Interesse schnell verloren und legten die Objekte in eine
Ecke. Ähnlich wie kleine Kinder, untersuchen Affen neue
Objekte gern mit dem Mund. Orangutans nehmen auch gern ihre
Greiffüße zur Unterstützung dazu.
In einem anderen Test wurde untersucht, wie impulsiv die Tiere
auf den Anblick einer Schale voll Futter oder einer Banane reagieren
und wie lange sie ruhig abwarten können, bis sie das Futter
bekommen. Rechts im Bild schläft die eigentliche
Testkandidatin Viringika ruhig unterm Tisch, während ihre
zweijährige Tochter Kibara auf ihrer Mutter sitzt und nicht vom
Anblick der Banane lassen kann.
Für die Untersuchung
von Neugierde bekamen die Affen auch bunt gefärbte Fruchtstücke in neuen Formen. Die Reaktionen waren sehr unterschiedlich. Manche Affen untersuchten das bunte Futter
ausgiebig, spielten damit und kosteten es. Andere ignorierten es
einfach und wieder andere warfen es mit spitzem Finger zurück.
Die Aufmerksamkeit der Affen war gefordert, als ohne ihr Wissen
Rosinen versteckt oder mit Honig an die Wand geklebt waren. Manch
einer entdeckte die süßen Überraschungen recht schnell, während
andere sie erst nach einer ganzen Weile oder auch gar nicht
bemerkten.

Wie ausdauernd sich Affen einer Aufgabe widmen können, auch wenn
es nicht gleich eine Belohnung dafür gibt, wurde im Knopf-Box-Test
untersucht. Nachdem die Affen in einem ersten Durchlauf bei jedem
Drücken der großen gelben Knöpfe eine Belohnung bekamen, folgte
ein zweiter, in dem es keine Belohnung gab. Manche Affen drückten
die Knöpfe beharrlich weiter, während es sich andere auf einem
Nest bequem machten und nur ab und zu mal einen Knopf
drückten.
Copyright: © Dr. Jana Uher, www.primate-personality.net
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